Kommunale Wärmeplanung: Empfehlungen für Kusterdingen

Am 24. September 2025 wurde im Gemeinderat der Abschlussbericht zur kommunalen Wärmeplanung von den Stadtwerken Tübingen vorgestellt. Ziel ist es, die Wärmeversorgung in den kommenden Jahren klimafreundlich und zukunftssicher zu gestalten. Aus der Analyse ergeben sich klare Empfehlungen für die Bürgerinnen und Bürger in Kusterdingen.

Welche Heizungen sind zukunftsfähig?

  • Wärmepumpe: ideal für Neubauten und sanierte Häuser, effizient mit Flächenheizungen.
  • Holzheizung (Pellets, Hackschnitzel): geeignet für Gebäude mit höherem Wärmebedarf.
  • Wärmenetz: nur in bestimmten Ortsteilen empfehlenswert (z. B. Bannholz, Bruckenäcker/Schulzentrum, Ortskern Kusterdingen, Teile von Wankheim).

Nicht mehr zukunftsfähig

  • Ölheizung: hohe CO₂-Emissionen, Verbot bis 2045, steigende CO2 Besteuerung, keine Perspektive.
  • Gasheizung: Steigende CO2 Besteuerung, keine Umstellung auf Wasserstoff in Kusterdingen zu erwarten, Investition nicht sicher.

Was können Bürger jetzt tun?

  1. Sanieren: Jede Sanierung spart Heizkosten und macht die Heizung fit für erneuerbare Energien.
  2. Heizungsplanung prüfen: Wer eine neue Heizung braucht, sollte Wärmepumpe, Holzheizung oder – je nach Lage – einen Anschluss an ein Wärmenetz ins Auge fassen.
  3. Beratung nutzen: Die Gemeinde wird Informationsangebote ausbauen. Nutzen Sie diese frühzeitig.

Ziel ist es, dass Kusterdingen bis 2045 klimaneutral wird – die Gemeinde selbst möchte schon bis 2040 vorangehen. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann dazu beitragen, indem heute die richtigen Weichen gestellt werden.

Präsentation im Gemeinderat

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