Fragen an die Kandidaten in der Stichwahl
Nachdem sich am 19. April die Auswahl eingeschränkt hat, haben wir auch diese Seiten angepasst. Wir haben Fragen gesammelt, zehn davon ausgewählt und an alle Kandidaten verschickt. Wir stellen hier alle Antworten nebeneinander – damit können Sie sich selbst ein Bild machen.
Wer möchte, kann über die Kommentarfunktion auch seine Meinung veröffentlichen. Vielleicht ergibt sich zum ein oder anderen Punkt auch eine virtuelle Diskussionsrunde, das würde uns freuen.
Hinweis: Klicken Sie auf die grüne Flächen für eine detaillierte Beschreibung
Detaillierte Beschreibung zum ein- und Ausklappen.
Die Kurzfassungen der Antworten (grüner Block) ebenso wir die detaillierte Beschreibung (Ausklapptext) wurden von den Kandidaten bereitgestellt und unverändert hier übernommen.
Kandidatenvorstellung:
Marc Roth „38, Geschäftsführer & Büroleiter im Landtag, Verwaltungs- & Führungserfahrung, überparteilich“

- In meiner Freizeit treibe ich viel Sport. Rennrad und Rudern begeistern mich. Ebenso wichtig sind mir meine Familie und Freunde- genauso wichtig sind mir das Entdecken neuer Kulturen.
- Als Geschichtswissenschaftler beschäftige ich mich zudem mit Traditionen und der Historie auch unserer Härten Gemeinden.
Jens Deichmann
„35 Jahre, Familienvater, Polizist, Gemeinderat – engagiert für die Härten“

- 35 Jahre
- verheiratet, zwei Kinder
- wohnhaft in Wankheim
- Kriminalbeamter
- Der Mensch steht für mich im Mittelpunkt.
- Ehrlich, transparent und am liebsten im Austausch
- Immer der Sache verschrieben – nie der Befindlichkeit
- Stets auf der Suche nach guten Ideen/Lösungen
Klimawandel und Klimaschutz, kommunale Wärmeplanung
1. Woran können die Bürgerinnen und Bürger am Ende Ihrer ersten Amtszeit erkennen, dass Kusterdingen beim Klimaschutz vorangekommen ist?
Marc Roth „Messbare Emissionsreduktion, mehr erneuerbare Energien, nachhaltige Flächennutzung & Prüfung Komm. Wärmenetz“
- Deutlich reduzierte Treibhausgasemissionen
- Mehr erneuerbare Energien vor Ort
- Verantwortungsvolle Flächennutzung („Flächenrückhaltepolitik“)
- Prüfung bei der Wärmeversorgung – etwa ergebnisoffene Prüfung eines Kommunalen Wärmesystems
Jens Deichmann
„Wirksamer Klimaschutz braucht klare Ziele, Fokus und messbare Ergebnisse.“
Alles, was wir für den Klimaschutz tun, muss auch wirksam sein. Dies kann man, wie die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA BW) schön zeigt, über kommunale Energie- und CO2-Bilanzen darstellen. Dabei wird aufgezeigt, welche Verbrauchssektoren und welche Energieträger die größten Anteile haben. Darauf aufbauend können Minderungspotenziale berechnet, Klimaschutzziele quantifiziert und Schwerpunkte bei der Maßnahmenplanung gesetzt werden.
Die KEA BW bietet das kostenlose Bilanzierungstool BICO2BW an, „mit dem Kommunen mit überschaubarem Aufwand eine Energie- und CO2-Bilanz erstellen können“. Zu Beginn, zur Mitte und zum Ende meiner Amtszeit soll diese Bilanz aktualisiert werden und auf dieser Grundlage Maßnahmen konzipiert und umgesetzt werden.
Der Verbrauchssektor, der üblicherweise das höchste CO2-Minderungspotenzial aufweist, ist der Gebäudesektor. Bei privaten Haushalten können Minderungspotenziale durch eine kluge kommunale Wärmeplanung gehoben werden. Bei kommunalen Liegenschaften durch energetische Sanierungen im Rahmen innovativer Ansätze wie dem Energiespar-Contracting.
Hinzu kommt der Wunsch, dass unser Bioabfall über Biogasanlagen im Kreis, im besten Fall auf den Härten, energetisch verwertet und durch Pyrolyse aufgewertet wird. Dies würde die Bilanz durch kurze Wege und Energieerzeugung vor Ort positiv beeinflussen und Wertschöpfung bringen.
Letztlich soll die Wirksamkeit der Maßnahmen und der Fortschritt beim Klimaschutz für die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der THG-Bilanzierung am Ende meiner ersten Amtszeit erkennbar sein.
2. Welche Maßnahmen ergeben sich für die Gemeinde (mit allen Teilorten) aus dem kommunalen Wärmeplan? Was spricht nach Ihrer Ansicht für oder gegen die Gründung eines kommunalen Eigenbetriebes für die Wärmeversorgung oder für eine Bürgerenergiegenossenschaft?
Marc Roth „Wärmenetz prüfen, freiwillig, effizient, Förderung nutzen, hohe Anschlussquote nötig“
- Erstellung eines kommunalen Wärmenetzes ist anspruchsvoll, aber auch wirkungsvoll
- Hohe Investitionskosten benötigen eine hohe Anschlussquote, d.h. dichte Wohnbebauung und Anschluss öffentlicher Gebäude erhöhen Wirksamkeit
- Keine Anschlusspflicht, wenn es nach mir geht
- Förderquote Land & Bundesmittel prüfen- auch insgesamt bei Vollkostenrechnung
Jens Deichmann
„Flexible Wärmewende durch Kooperation und Ausbauperspektiven“
Bei der Energie- und Wärmewende kommt es darauf an, entschlossen und zugleich überlegt vorzugehen. Für Kusterdingen bedeutet der kommunale Wärmeplan: Wir sollten dort starten, wo Lösungen wirtschaftlich und technisch sinnvoll umsetzbar sind – und diese schrittweise weiterentwickeln.
Konkret sehe ich großes Potenzial für erste Wärmenetze im Bereich der Schulen – der Astrid-Lindgren-Schule und des Blaulach-Gymnasiums – sowie in angrenzenden Wohngebieten und der Ortsmitte. Diese können als „Pioniernetze“ dienen und perspektivisch erweitert werden. Wichtig ist mir, den Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig die Möglichkeit zu geben, sich etwa durch vorbereitende „blinde Anschlüsse“ die Option für einen späteren Umstieg offen zu halten.
Gleichzeitig sollten wir technologieoffen bleiben. Neben klassischen Wärmenetzen bieten insbesondere sogenannte „kalte Nahwärmenetze“ neue Chancen. Dabei wird über Erdsonden ein Netz mit einer konstant temperierten Flüssigkeit betrieben, aus dem die Gebäude über eigene Wärmepumpen ihre Heizwärme erzeugen. Dieses System ist besonders für bestehende Wohngebiete und Teilorte interessant, da es flexibel einsetzbar ist und geringere Wärmeverluste aufweist. Gerade dort, wo klassische Wärmenetze wirtschaftlich schwierig sind, eröffnet diese Technologie neue Perspektiven. Zusätzlicher Vorteil: Im Sommer kann das Haus damit gekühlt und die abgeführte Wärme im Erdreich gespeichert werden.
Für mich ist klar: Es gibt nicht die eine Lösung für alle Ortsteile. Entscheidend ist, je nach Bedarf die passende Technologie einzusetzen.
Auch das Organisationsmodell spielt eine wichtige Rolle. Ein kommunaler Eigenbetrieb ermöglicht eine klare Steuerung, ist aber in Kooperationen weniger flexibel. Bürgerenergiegenossenschaften bringen dagegen Kapital, Akzeptanz und Engagement vor Ort ein.
Ich setze daher auf einen kooperativen Ansatz: Die Gemeinde übernimmt die strategische Steuerung und schafft die Rahmenbedingungen, während Bürgerinnen und Bürger sowie private Akteure aktiv eingebunden werden. So kann die Wärmewende in Kusterdingen gemeinsam und erfolgreich gestaltet werden.
Innerörtlicher Strukturwandel, Stadt– und Dorfentwicklung
3. Wie werden Sie Leerstände und unbebaute Grundstücke im Stadtgebiet, die im Besitz von Privatpersonen sind, nutzbar machen (Innenentwicklung)? Sind Sie bereit, bei diesen Immobilien das Instrument einer erhöhten Grundsteuer einzusetzen?
Marc Roth „Anreize statt Zwang, Beratung, ggf. Ankauf, Ortskern stärken, keine Grundsteuer C“
- Aktive Ansprache & Beratung („Quartiersmanagement“)
- Leerstandskataster für interne Zwecke- nicht öffentlich, freiwillig; etwa zur Erfassung von ortsbildprägenden Schlüsselimmobilien
- Fördermittelberatung, Umnutzung erleichtern
- Strategischer Ankauf seitens Gemeinde überdenken (etwa Ortsbildprägende Schlüsselimmobilien)
- Ortskern stärken
- Keine Grundsteuer C, keine Baugebote
Jens Deichmann „Dialog vor Zwang – Innenentwicklung gemeinsam voranbringen – Einführung Grundsteuer C“
Die Einführung einer Grundsteuer für bebaubare Grundstücke (Grundsteuer C) sehe ich als ein mögliches Instrument, dem Wohnraummangel entgegenzutreten. Allerdings muss abgewogen werden, ob der Aufwand (Satzung, Allgemeinverfügung, Bescheide, Widersprüche und Klageverfahren etc.) zum erzielten Nutzen führt. Die Frage ist, ob durch die Einführung dieser Steuer später mehr unbebaute Grundstücke für Bauwillige zur Verfügung stehen oder ob hier lediglich der Verwaltungsaufwand erhöht wird. Nicht verkaufsbereite Eigentümer werden im Zweifel die erhöhte Grundsteuer bezahlen und Eigentümer bleiben.
Innenentwicklung/Nachverdichtung/Dachausbau gelingt nur im Miteinander:
- Einsatz von Sanierungskonzepten/-Gebieten
- aktive Ansprache von Eigentümern bei leerstehenden Objekten; gemeinsame Erarbeitung von Entwicklungskonzepten (z.B. Obere Straße Wankheim)
- Beratung und Unterstützung bei Entwicklung, staatliche Förderung nutzen
- Bestand optimieren, Bebauungspläne anpassen, Aufstockung, Dachausbau, gewerbliche Fläche, die nicht mehr genutzt werden, zur Wohnraumschaffung umnutzen
- Ausgleich schaffen für Eingriff (Dachbegrünung, Hochwasservorsorge, Versiegelung von Flächen)
4. Mit welchen Mitteln schaffen Sie bezahlbaren Wohnraum?
Marc Roth „Leerstände reaktivieren, Investitionen fördern, Anreize statt Zwang & Wirtschaftlichkeit priorisieren“
- Reaktivierung von Leerstand – großes Potential
- Investitionen anstoßen
- Anreize statt Zwang & Wirtschaftlichkeit vor Moral
Jens Deichmann „Neue Wohnkonzepte fördern – kommunalen Wohnungsbau voranbringen“
Gerade für die Frage, wie Altwerden in gewohnter Umgebung möglich wird, ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Einerseits über Mehrgenerationenhäuser, wie beispielsweise der Mehrgenerationen-Campus in Gomaringen oder über Modelle wie Senioren-WGs. Letzteres ist ein Konzept, das vorhandene Strukturen nutzen und Potenziale freilegen könnte. Beispiel: Eine alleinstehende ältere Dame entscheidet sich, dass sie ihr Haus mit Gleichaltrigen teilen will. Es gibt für jeden eigene Rückzugsmöglichkeiten, aber auch Gemeinschaftsräume. Gemeinsam teilt man sich Pflegekräfte und beschäftigt eine Hauswirtschaftskraft. Die älteren Menschen leben nun nicht mehr alleine, sondern in einer Gemeinschaft und können vergleichsweise günstig leben und versorgt werden. Gleichzeitig werden deren Häuser frei, die von jungen Familien genutzt werden können.
Die Gemeinde ist zudem im Besitz von baureifen Grundstücken, die sie selbst als Gesellschafterin einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft bebauen und vermieten könnte. Hierdurch könnte günstiger Wohnraum geschaffen und eine „Einnahmequelle“ für die Gemeinde geschaffen werden.
Zudem wären Nutzungsänderungen bei Leerstand von Gewerbeimmobilien ein gutes Mittel, um weiteren Wohnraum zu schaffen.
Bürgerschaftliche Kommunikation und Mitbestimmung
5. Haben Sie Ideen für ein Format direkter Bürgerbeteiligung?
Marc Roth „Bürgersprechstunden, Digitalisierung, frühe Beteiligung durch Bürgerversammlungen & SABE weiterentwickeln“
- Regelmäßige Bürgersprechstunde in jedem Teilort
- Weiterentwicklung der SABE
- Digitalisierung vorantreiben
- Themenbezogene & frühe Einbindung durch Bürgerversammlungen
Jens Deichmann
„Transparenz, Digitale Teilhabe, frühzeitige Einbindung in kommunale Prozesse“
Die Kommunikation zwischen der Gemeinde und Bürgerinnen und Bürgern muss auf Augenhöhe erfolgen. Wertschätzung und Bürgernähe fördern freiwilliges und ehrenamtliches Handeln.
Dies gelingt aus meiner Sicht bereits mit kleinen Mitteln, beispielsweise kurzen Empfangsbestätigungen von E-Mails, die auch automatisch erfolgen können und eine voraussichtliche Bearbeitungsdauer erkennen lassen.
Bei kommunalen Belangen, die bereits erkennbares Konfliktpotential oder Emotionalität mit sich bringen, sollte folgende Vorgehensweise erfolgen: Vorstellung eines Projekts im Gemeinderat mit Entscheidung, ob man es weiterverfolgen möchte, Information und Beteiligungsformate (z. B. Workshops und Präsentationen in Präsenz und Online) für die Bürgerinnen und Bürger und am Ende eine Entscheidung durch den Gemeinderat oder einen Bürgerentscheid.
6. Sofern Sie für die Einführung einer Bürger-App (zum Beispiel „Crossiety“) sind: Mit welchen Argumenten würden Sie den Gemeinderat davon überzeugen, dafür Geld auszugeben?
Marc Roth „Best-Practice anschauen: App kein Selbstzweck, sondern immer ziel- & ergebnisorientiert“
- Vor Ort Besichtigung bereits vorhandener „best-practice“ Modelle
- Einführung nicht Selbstzweck, sondern immer ziel- und ergebnisorientiert
- Für Gesamtgemeinde muss gelten: gute Verfahren wichtig, gute Ergebnisse noch wichtiger
Jens Deichmann
„Vielfältige Kommunikationskanäle fördern den Zusammenhalt“
Die Menschen sind sehr unterschiedlich, so auch die Vorlieben, welche Kommunikationskanäle sie benutzen. Daher ist es wichtig, dass hier ein möglichst diverses Kommunikationsnetz betrieben wird, das auch eine Bürger-App enthalten kann.
Die Finanzierung einer solchen App könnte aus meiner Sicht auch über eine Bürgerstiftung erfolgen, die von der Gemeinde, Firmen und Privatpersonen unterstützt und finanziert wird. Hierdurch wäre eine paritätische Kostenteilung für unterschiedliche Nutznießer gegeben.
Alternativ könnte die Gemeinde die Kosten für eine solche App übernehmen, wobei sich Unternehmer für die Teilnahme und die Nutzung „einkaufen“ können, sodass es teilweise gegenfinanziert wäre.
Erfahrungen und Nutzungsberichte sollte auf jeden Fall nochmal z. B. bei der Gemeinde Kirchentellinsfurt eingeholt werden.
Verwaltung und Gemeinderat
7. Welche drei Schwerpunkte würden Sie in den ersten 100 Tagen angehen? Jugendkultur und Offene Jugendarbeit
Marc Roth
„Jugendfarm sichern, gemeinsame Angebot entwickeln, Jugendtreffs stärken“
- Förderstrukturen mit der Jugendfarm regeln durch transparente Kooperationsvereinbarung
- Bestehende Jugendtreffs stärken & Selbstverwaltung ausbauen
- Neue attraktive Freizeitangebote gemeinsam mit Jugendlichen entwickeln
Jens Deichmann „Verbindliche Lösung – Jugendarbeit stärken und Jugendbeteiligung fördern“
- Verbindliche und nachhaltige Regelung für die Jugendfarm, um deren Fortbestand zu sichern
- Unterstützung der Jugendarbeit, auch durch Erhöhung der Jugendreferentenstelle für die Jugendfarm
- Beteiligung bei Projekten bzw. politische Teilhabe, z.B. durch einen Jugendgemeinderat, anstoßen
8. Was wird sich in der Mitte Ihrer Amtszeit verändert haben, so dass junge Menschen mehr ihrer freien Zeit auf den Härten verbringen?
Marc Roth „Vereinsangebot stärken, verlässliche Kooperationen, Treffpunkte & Freizeitangebote sichtbar gestalten“
- Vereine stärken bei Nachwuchsarbeit – tolles Angebot auch für Jugendliche!
- verlässliche Kooperationen mit Jugendfarm
- attraktive & bedarfsgerechte Freizeitangebote
- mehr Treffpunkte & Angebote vor Ort
Jens Deichmann „Begegnungsstätten sowie Sport- und Freizeitanlagen für Jugendliche sind geschaffen“
- Zusätzliche Treffpunkte (Jugendräume schaffen)
- Vernetztes Freizeitangebot, bestehend aus offener und verbandlicher Jugendarbeit
- Gepflegte Bolzplätze
- Sportanlagen in allen Teilorten (mindestens Grundausstattung, z. B. nach dem Prinzip Calisthenics oder Pumptrack)
- Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche erhöhen, z.B. über einen deutsch-französischen Jugendaustausch
Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit
9. Wo sehen Sie kritische Punkte im Straßen- und Wegenetz im Gemeindegebiet, an denen die Sicherheit von Fußgängern, Kindergarten- und Schulkindern, sowie von Menschen mit Behinderungen gefährdet sind? Wie schaffen Sie Abhilfe?
Marc Roth „Tempo 60 reduzieren, sicherer Radwege, bessere Verbindungen, effizienter Radverkehr“
- Gemeindeverbindung Jettenburg – Kusterdingen: Einführung Tempo 60
- Gemeindeverbindung Immenhausen – Mähringen Bhf.: Einführung Tempo 60
- „Hohe Mark“ Kusterdingen (Funkturm)
Jens Deichmann
„Gefahrenstellen erkennen, gezielt verbessern, Sicherheit erhöhen“
Handlungsbedarf besteht insbesondere:
- am Kindergarten Pfiffikus in Jettenburg
- an unübersichtlichen Kreuzungen
- bei fehlenden Gehwegen, z.B. im Kreisverkehr zum Gewerbegebiet in der Braike oder in der Langen Gasse
Maßnahmen:
- Verkehrsberuhigung
- bessere Querungen
- klare Beschilderung
- Parkverbote auf den Ortsdurchgangsstraßen
Sicherheit – besonders für Kinder – hat oberste Priorität.
10. Angenommen, Sie möchten das Radwegenetz auf den Härten attraktiv und sicher ausbauen – mit welcher Maßnahme würden Sie beginnen?
Marc Roth „Schlüsselradwege schaffen Sicherheit, Effizienz, sparen Kosten und entlasten Autostraßen“
- Ermittlung & Errichtung von Schlüsselradwegen, auf den Radverkehr gelenkt wird. Spart Wartungskosten & sorgt für Sicherheit, Wege-Effizienz & entlastet Autostraßen
Jens Deichmann
„Zusätzliche Verbindungen schaffen und von den Niederlanden lernen“
Es ist mir ganz besonders wichtig, dass das Radnetz attraktiv und sicher wird. Angebot schafft Nachfrage – gleichzeitig fordert die Teilnahme am Verkehr gegenseitige Rücksicht.
Neben den bereits durch die Härtengruppe Mobilität identifizierten Schwachstellen gibt es noch Ausbaubedarf auf der Strecke zwischen Immenhausen und Mähringen (Sportplatz), sowie zwischen dem Industriegebiet Helleräcker und der Siedlung. Hier könnte z.B. durch das Recycling von abgefrästem Straßenbelag der Kreisstraße zwischen Mähringen und Wankheim eine Aufwertung der vorhandenen Feldwege erfolgen, um das Netz kostengünstig zu erweitern.
Zusätzlich sollte das Tempo auf den Strecken am Funkturm vorbei und zwischen Kusterdingen und Jettenburg durch bauliche Anlagen, wie es sie in den Niederlanden gibt, faktisch reduziert werden, um dadurch die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Der Vorstand der Härtenliste bedankt sich bei den Kandidaten zur Bürgermeisterwahl herzlich für die Teilnahme.

ich bin für Mark Roth.
Umsetzbare Antworten